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Weitere Biografien Dietrich Schopens sind zu finden unter:
www.gulag.memorial.de/person.php?pers=188
Podcast aus der Reihe "Gulag-Zeitzeugen" der Bundesstifung-Aufarbeitung.
Dietrich Schopen wurde 1931 im Kreis Detmold geboren und wuchs später in Schwerin auf, wo er die Deportation der jüdischen Bevölkerung wahrnahm und hörten illlegal die BBC hörte. In den Nachkriegsjahren engagierte sich Dietrich Schopen gegen die SED-Diktatur.1950 wurde der 19-Jährige kurz vor dem Abitur von DDR-Sicherheitskräften verhaftet und nach einigen Verhören an sowjetische Strafverfolgungsbehörden überstellt. Ein Sowjetisches Militärtribunal verurteilte ihn wegen Antisowjetischer Agitation zu 25 Jahren "Besserungsarbeitslager". Ende 1950 ging Dietrich Schopen auf Transport über mehrere Transitgefängnissen, bis er in den Lagerkomplex von Taischet in Sibirien kam. Während seiner Haftzeit musste er schwere Zwangsarbeit im Holzeinschlag, im Sägewerk und im Gleisbau leisten. Das Interview führte der Historiker Dr. Meinhard Stark im Jahr 2018. Dauer 32:24 Min.
https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/mediathek/gulag-zeitzeugen-dietrich-schopen
In der UOKG-Reihe "Zeitzeugen berichten" lassen wir Menschen zu Wort kommen, die im Zuge der Teilung Europas und der kommunistischen Herrschaft Unrecht erlitten haben. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf Verurteilten der Sowjetischen Militärtribunale (SMT). Dietrich Schopen wurde 1931 in Holzhausen geboren und besuchte eine Oberschule in Schwerin. Aufgrund seines Engagements für die LDP wurde er 1950 verhaftet und anschließend von einem Sowjetischen Militärtribunal in Schwerin zu 25 Jahren Straflager verurteilt. Über verschiedene Stationen kam er ins sibirische Taischet. 1953 wurde er in die DDR entlassen, 1955 floh er in die Bundesrepublik. Das Interview führte der UOKG-Mitarbeiter Alesch Mühlbauer im Jahr 2023. Dauer 38:30 Min. https://www.uokg.de/videos/sowjetische-militaertribunale/
